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Als Kulturarchitekt möchte ich dazu beitragen, eine Lebensart mitzuprägen, in der Menschen so sein können, wo sie sich wohl fühlen, ohne andere in der Entfaltung ihrer Persönlichkeit einzuschränken. Also eine Kultur, in der sie sich durch ihre individuelle Kreativität in eine verbindliche Gemeinschaft einbringen, sie gestalten und dort in den Plan hineinkommen, den Gott mit ihrem Leben hat. Sprüche 16,9

Thursday, December 09, 2010

Meisterschule

Frohe Weihnacht lieber Blogleser!

Seit November besuche ich nun die Fortbildung zum Metallbaumeister.

Das Ganze teilt sich in 4 Teile.
I+II und III+IV.
Im Moment nehme ich an Teil III, dem Kurs Betriebswirtschaft und Kostenrechnungen, Bilanzaufstellung und so, teil.

Hauptsächlich geht es darum, Zahlen einzuordnen um die notwendigen Schlüsse daraus für Betriebsentscheidungen treffen zu können.
Der Dozent findet das Ganze voll spannend!

Selber ne Firma aufmachen, Maschinen kaufen, Leute einstellen-große Erträge erzielen?

Ich weiss nicht.
Geld, Geld, Gewinn, Gewinn, Gewinn...
Mir ist das zu oberflächlich! Was ist mit den Menschen um dich herum?

Siehst du deren Bedürfnisse, oder schaust du nur auf deine eigenen?

Folgende Formel wurde mir in der Kostenrechnung bewusst:

Je mehr der Mensch am Geld hängt, desto mehr wird er mit dem Geld entwertet werden…

Ha, gerade im Handwerk ist doch die Komponente Mensch der wichtigste Faktor!
Klar müssen Kosten gesenkt werden, aber um jeden Preis?
Überall wird geschaut, dass man zum Jahresende noch seinen Ertrag durch Investitionen in Maschinen, Werkzeug usw. schmälert, um nicht zu viele Steuern zahlen zu müssen.
Und der Arbeiter, der das ganze Jahr buckelt damit das Unternehmen Gewinne überhaupt erzielt?

Was ist mit dem?
Und wer kricht dieses Jahr trotz Wirtschaftskrise eigentlich noch Weihnachtsgeld?
Das ist doch die große Frage jedes Arbeitnehmers. Und was bleibt, wenn du es bekommst, übrig um als Privatmensch die deutsche Wirtschaft anzukurbeln?

Wie viel wert bist du?

Ich kriege dieses Jahr auch keins.
Brauche ich auch nicht.

Denn für Gott bin ich so sehr wertvoll, dass er mir mehr gibt, als ich geben oder sein kann.
Wir lesen in Epheser Kapitel 1:
Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen/Reichtum im Himmel durch Christus.


......mir stellt sich die Frage was ich, gesegnet mit allem geistigen Reichtum, überhaupt anstellen soll....

Geistlich gesehen muss ich wissen, was das überhaupt bedeutet.
Und was damit zu bewegen ist.

Mein nächstes persönliches Ziel für die Meisterschule ist deshalb, Jugendliche in dem Ausbildungsberuf Metallbauer auszubilden, die keiner haben will und nicht brauchen kann.
Leider kann man das in Deutschland nur mit dem Meisterbrief.
Also deshalb wieder die Schulbank in Vollzeit drücken.

Wenn ich zurückschaue, kann ich jetzt sagen, dass ich eine gewisse Stärke aus dem vergangenem letzten dreiviertel Jahr bekomme.

Was einen nicht umbringt oder soähnliches:
Renovierung der neuen Wohnung, Umzug, Küchenbau, Treppenhaus-Renovierung, Kündigung der letzten Arbeitsstelle.
All diese überwundenen Schwierigkeiten geben mir jetzt die Motivation mich nur noch mehr reinzuhängen.
Allein schon wegen dem Finanziellen kann ich mir kein Durchfallen leisten.
Und Meisterbafög ist nicht, jedenfalls noch nicht.
Am 03. 01.2011 habe ich die erste Prüfung. Dann habe ich hoffentlich den ersten Teil der Meisterschule hinter mich gebracht.

Wie schön, dass wir heute für unsere geplagte Seelen keine Kostenaufstellung benötigen um zu wissen zu können, das kein Rad mehr rumgeht.

Noch besser, unser Seelenfrieden muss uns uns nichts kosten, weil es IHN alles gekostet hat.

Jesus Christus hat mit seinem Leben bezahlt, damit die Sünde, die uns von Gott trennt keine Bedeutung mehr für jeden von uns haben muss.

Viele belächeln mich nur, wenn ich von JESUS dem Weihnachtsmann erzähle.
"Ja glaub du doch an den Weihnachtsmann, Christkind und Knecht Rupprecht oder an alle zusammen" spotten sie...

ER ist derjenige, um den es sich an Weihnachten eigentlich dreht. Gott hat sich dir und mir zum Weihnachtsgeschenk gemacht, indem er Mensch wurde.

Was ist mit dir? Nimmst Du es heute und morgen und übermorgen für dich in Anspruch?

Danke für deine Gebete!

Ich wünsche dir und den Menschen in deiner nächsten Umgebung

kein oberflächliches Weihnachten.

Bis dahin Heiko

Sunday, August 16, 2009

Geburtstagsgeschenk zum 31.

Am 03.08. hatte ich Geburtstag, und da hab ich mir nen Akkuschrauber oder irgend ein anderes Werkzeug gewünscht, um den Menschen hier in Münster besser praktisch dienen zu können.

Ich empfing ein Bild, indem machte Gott dann einen großen Werkzeugkoffer auf und meinte dann, dass ich mir eines aussuchen dürfte.
Hmm, da waren aber keine Werkzeuge drin, die ich fürs Handwerk brauchen könnte.
Was ist das?
Hör genau hin!... meinte Er, und ließ mir dann eines der vielen Werkzeuge richtig herausleuchten.

Jetzt bist Du sicher neugierig, welches Werkzeug ich mir ausgesucht habe, oder?
Ich bin noch nicht sicher, ob dieses Werkzeug wirklich helfen wird, meinen Dienst in Münster freudiger zu tun, aber ich sachs Dir, es ist sehr spannend.
Spannend wie ne Schnitzeljagd...
Gott gibt zur richtigen Zeit das richtige wegweisende Wort.
Immer öfter merke ich, dass durch Prophetien Menschen sehr ermutigt werden und neben Freude auch viel Friede in den jenigen sichtbar wird, die alles nach einem Erdnussschalen-Prinzip an der Heiligen Schrift prüfen und dann ohne zu sehen was dabei heraus kommt, vertrauende Schritte unternehmen und sich so letztlich von Gott auf einem spannenden Weg führen und beschenken zu lassen.
Klar kommt es gerade in der Anfangszeit vor, dass ich Gottes Reden nicht deutlich verstehe, aber da es ja jeder prüfen soll was in Liebe und zur Auferbauung weitergegeben wird, wird Gott selbst keine Scheiße vom Himmel werfen, wenn wir ihn um frisches Wasser bitten!

Ich wünsche Dir offene Ohren für seinen Plan und offene Augen für das was er schon in Deinem Leben hat deutlich werden lassen.

In Verbundenheit duch den Geist von demjenigen, der täglich Menschen seine Liebe gerade durch die kleinen Dinge in unserem Alltag deutlich werden lässt.

Heiko

Tuesday, June 09, 2009

Arbeitsuche...

Hi liebe Leute,
Ab Juli arbeite ich jetzt wieder in meinem alten Beruf als Konstrutionsmechaniker.
Wir sind vier Leute und es macht richtig Spass im Team!

Mit dem Job im Gleis 22 wo ich noch eine Metallwerkstatt leite habe ich jetzt eine 35 Stundenwoche. Den Freitag und Samstag nutze ich jetzt, um mehr Zeit für Bürosachen, Einkäufe, Predigtvorbereitungen, und sonstige Sachen bei denen ich den Menschen in meiner Umgebung helfen kann

Als angestellter Schlosser habe ich mal wieder eine Tätigkeit, bei der ich gleich nach Feierabend meiner Hände Werk sehe. Und das macht mich sehr Glücklich!

Habe auch wieder etwas sehr essentielles lernen können: Das richtige Feierabendbier.
Stellt euch vor, Thomas der Chef lud uns nach Feierabend zu beinem 0,3er ein.
Danke an JESUS, der vor allem das Vollbringen beweirkt! (Vgl. Phil 2,13)


Friday, March 06, 2009

Rumorientieren

Lieber Blog-Leser,
Daniela und ich sind jetzt schon seit ca. 1 1/2 Jahren in Münster.
Wenn Du meinen Blog schon länger verfolgst, dann stellst Du fest, dass eine recht turbulente Zeit hinter uns liegt.

Nun ist es an der Zeit sich mehr um unsere Außenwirkung zu kümmern und Kontakte in jede Richtung zu stricken.
Immer wieder stelle ich fest, dass Gott seine Kinder vernetzt.
Das ist in etwa so vergleichbar als wenn ein Pullover gestrickt wird.

Es ist schon verblüffend, welche Menschen für einen bestimmten Zeitraum an einem bestimmten Ort zusammen treffen, um so gemeinsam Gott sichtbar werden zu lassen.

Ich merke auch immer stärker, dass eine besondere Kraft darin liegt, wenn sich Menschen für eine gemeinsame Sache zusammentun.

Wir sind im Gebet und am kreativen Grübeln wie genau es für uns in Zukunft weitergehen kann.
Hilfst Du uns im Gebet?

Ein Anliegen ist, dass es immer deutlicher wird in welche Richtung wir uns als Ehepaar bewegen können und wohin es sinnvoll ist Brücken zu bauen.

Menschen mit Gott in Verbindung zu bringen ist immer noch das worin unser Herz aufgeht.


Vier Jahre wollen wir auf jeden Fall in Münster bei Epic bleiben und lernen wie Gemeindebau in unserer Zeit noch gelingen kann.
Dann ist unser längerfristiges Ziel mit einem Team irgendwo in Europa Gemeinde zu bauen.

Zurzeit beschäftige ich mich sehr stark mit der Organisation CAI.
Die Aufnahmebögen sind noch alle in Englisch und ich bin gerade dabei das ganze Mal ins deutsche übersetzen.
Also sei doch mit uns gespannt. Mal sehen, wie es weitergeht...

Tuesday, December 30, 2008

!HEITER WEITER!

Das Alte ist in ein paar Stunden schon wieder vorbei.
Viel ist passiert, schönes und auch was in unseren Augen weniger schön erscheint.

Doch egal was es war, Er ist immer mit und bei uns gewesen, auch dann wenn wir es nicht gespürt haben.
Es gab erlebte, und durchlebte, genossene, ausgehaltene, richtig durchgelutschte und ausgekostete aber auch langweilige, völlig neue und überraschte, beglückende aber auch erschreckende bedrückende und unglücklich machende, ruhige und unruhige, sorglose und sorgende und was weis ich noch alles für negative und positive Situationen, Momente, Wochen und Monate im vergangenem alten verbrauchten Jahr 2008.

Egal wie jeder von uns bei einem kurzen persönlichen Rückblick darüber denkt und fühlt.

Gott meint es immer gut und weis was für jeden von uns das ALLER beste ist.

Zufälle kommen nicht einfach aus einem Nichts, nur weil das Erfassen anderer Dimensionen für uns jetzt noch unmöglich ist!

Ich persönlich habe im vergangenen Jahr immer wieder erlebt, dass meine Schwäche Gottes Stärke ist. Mit dem festen Vertrauen darauf ist man Praktisch erlebbar, unbesiegbar!


Jedem da draußen egal wo er/sie aufrecht oder geknickt ist wünsche ich ein Bewusstsein dafür:

Absolut alles ist von ihm gemacht worden, alles kann auch nur existieren, weil es Gott gibt, und alles existiert nur, damit Gott dadurch die Ehre bekommt. AMEN

Römerbrief aus der Bibel Kapitel 11 Vers 36

Und weiter gilt in jeder Hinsicht:

Wir verändern uns nicht erst wenn wir ein Ziel erreicht haben, die Veränderung passiert während wir auf ein Ziel hinarbeiten!

Ich wünsche Dir ein Neues Jahr, in dem Du Gott persönlich im alltäglichen Kampf auf die entstandenen Ziele real erlebst und das dann zur richtigen Zeit am richtigen Ort demjenigen Menschen weitergeben kannst, der Situationsbezogen weniger Sicht dafür hat.

Danke, dass ihr Daniela und mich im vergangenen Jahr so liebevoll unterstützt und ständig ermutigt habt.

Lasst uns gemeinsam neugierig, geduldig, liebevoll und dankbar ohne uns auch nur die kleinste Sorge zu machen mit Freude und Gelassenheit, 2009 mit den Menschen um uns herum selig rocken!

Monday, November 24, 2008

Endlich n neuer Post



Ja, liebe Blogleser, es hat sich wiedermal einiges verändert.
Wird höchste Zeit Euch mal auf das Laufende zu bringen.

Ich habe die Frau geheiratet!

Schon seit dem 08.08.08 sind wir jetzt eins.
Wohnen in Münster (Deutschland) und sind jetzt gemeinsam verbindlich in der Charakterschule.

Freiwillig!

Herzlichen Dank für all eure Glückwünsche, Gebete, Segnungen und was wir sonst so alles von euch bekommen haben.

Thursday, December 06, 2007

Eine kleine Geschicht- Geschice

Die Laterne und ihre Kerze

Das Bild einer Laterne prägt sich mir ein,

Da leuchtet ein schönes gelbes Lichtelein.


Die Scheiben voll Ruß,

fast müde zum Gruß

So soll es nicht sein,

das weis die Laterne

und blickt auf die Sterne.

Viele Menschen vegetieren, da draußen ohne Wärme.

Nur die Kerze und die Laterne haben sich gerne.

Die Menschen da draußen,

hetzen ungeduldig in ihrer Verschlossenheit.

Ist denn keiner da, der die endlich befreit?

Kriechend rennen sie um her,

doch das kalte Dunkel, das blendet sehr.

Ständig den Weg in Richtung Sackgasse genommen,

So haben sie ständig Hilfe von dusseligen Göttern bekommen.

Wenn auch nur für KURZ,

Hauptsache zufrieden.

Was könnte die Beziehung zu JESUS

denen da draußen eigentlich geben?

Die Kerze fragt die Laterne,

ob sie den Schmerz auch fühle.

Klar spür ich die Kühle meint die Laterne und bittet:

Leuchten will ich voll hell und für alle gleich sichtbar!

Warnen will ich die da draußen vor der drohenden Gefahr!

Nicht immer leuchtet die Laterne

so hell wie die Sterne.

Die Laterne weiß, die Kerze wünscht es sich voll gerne.

Es ist das innerliche rennen nach mehr Licht.

Doch zum Leuchten braucht´s das aber nicht.

Das weiß die Laterne und schlägt vor, den Docht etwas zu kürzen.

Es würde vielleicht die Welt mit dem Licht besser würzen.

Die Kerze findet aber, der Flugrost mache mürbe,

und außerdem sei eh vieles irgendwie trübe.

Ok, warum nicht sagt die Kerze und beschneidet den Docht.

Doch das Licht will nicht leuchten,

der Ruß hindert noch.

Damit das Licht besser strahlt…

…sollte man das Glas der Laterne weghauen?!?

Oder einfach die Laterne neu streichen?

Die Menschen wissen es nicht, wie gerne die Laterne mit ihrem Licht prahlt,

die Dunkelheit ist´s, die die Menschen gern schauen.

Was muss erst passieren, damit sie zum Licht hin weichen?



Die Geschichte so plastisch betrachtet,

wird schnell klar,

es muss was passieren,

vielleicht, dass man nach sauberen Scheiben trachtet?


Ich denke, nur so kann´s gelingen,

das die Menschen da draußen beginnen,

im Namen Jesus auf Gott

Loblieder zu singen.

Saturday, November 24, 2007

Über mein Leben eben...



Meine Mutter stammt aus einem streng katholischen Elternhaus, mein Vater aus einem Protestantischen. Da in meinem Heimatort in Lohrhaupten überwiegend evangelische Kirchengänger leben, beschlossen meine Eltern mich evangelisch zu taufen.

So kam es, dass ich als kleiner Junge jeden Sonntag in die Sonntagsschule geschickt wurde. Dort waren überwiegend Mädchen und deshalb ging ich immer gegen meinen Willen hin. Mit 14 Jahren wurde ich dann widerwillig konfirmiert, aber eben wegen der Kohle und nicht aus einer lebendigen Überzeugung heraus. Nach meiner Konfirmation dachte ich auch noch eine ganze Zeit intensiv über Gott nach. Meine Kumpels aber lebten ein ganz anderes Leben. Zigaretten, Gras rauchen, Vollrausch, Autoklau, Mädchengeschichten und Schlägereien etc. gehörten einfach dazu um cool zu sein. Keiner fragte nach Gott und so tat ich es dann auch nicht mehr. Doch irgendwie wusste ich immer, da gibt es irgendjemand, da oben, irgendwie!

Als ich immer mehr in heftigere Drogenkreise kam und dann auch von starken Drogen abhängig war, begann ich mehr und mehr nach einer Erfüllung zu suchen. Denn in den verschiedenen Drogen, die ich neben dem Konsum auch noch im großen Stil dealte, fand ich keinen dauerhaften Frieden.

Ich ging stetig meiner Arbeit nach, suchte zunächst meine Bestätigung in der Arbeit und war sehr stolz noch nie arbeitslos gewesen zu sein. Ich konsumierte aber riesige Mengen an chemischen Drogen. Dann mit 18 Jahren hatte ich einen schweren Autounfall. Als ich mich schwer verletzt zur 1 Km entfernten Hauptstrasse schleppte um Hilfe zu holen, begegneten mir zwei Engel, die mich begleiteten. Aufgrund dieser Begegnung und vielen offenen Fragen, begann ich den Koran auf Deutsch zu lesen. Ich war sicher, dass es doch irgendwie möglich sein musste, Übernatürliches zu sehen und zu erleben. Es muss ja noch einen anderen Weg in den Himmel geben, dachte ich. Ich lebte diese Religion, den Islam, sehr intensiv aus. Ich betete auf Arabisch, besuchte die Koranschule und machte rituelle Waschungen. Doch der Islam füllte mich nicht aus und gab mir keine Antworten auf meine Fragen. Nebenher las ich deshalb viele esoterische Sachen und probierte viel aus. Ich dachte, ich müsste etwas tun um Gott zu gefallen. Außerdem waren die Discotheken nicht nur mein Zuhause, sondern machten eigentlich meine ganze Lebenseinstellung aus. Kein Wunder, dass mein Vater mich aufgrund meines irren Lebensstils schließlich enterbte. Mit 20 Jahren war ich dem exzessiven Drogenkonsum so sehr verfallen, dass ich nicht mehr merkte mit welchen Personen ich eigentlich zu tun hatte. Als ich dann öfters in lebensgefährliche Situationen geriet, in denen ich wegen kleinen Meinungsverschiedenheiten fast umgebracht worden wäre, begann ich meine Überzeugungen in Frage zu stellen.

Meine Mutter lebte das Christsein nie aufdringlich, dafür aber sehr beständig, echt, konsequent und vorbildlich vor. Natürlich betete sie sehr viel für mich. Sie las mir auch häufig aus der Bibel vor, aber ich hörte eigentlich nur aus Höflichkeit ihr gegenüber zu.

Eigentlich langweilte mich das ganze sehr und ich dachte an ganz andere Sachen.

Irgendwann, an einem Nachmittag, nach einer Woche ohne Schlaf, befand ich mich auf einem wirklich heftigen LSD-, Ecstasy-, Kokain-, Pilze-, Hasch-Trip.

Durch die ganzen Substanzen geriet ich in einen sehr gefährlichen depressiven Zustand, in dem ich völlig verzweifelte.

Ich fing an, richtig laut zu Gott zu schreien: Wenn es dich da oben wirklich gibt und du wirklich allmächtig bist, du alles geschaffen hast, Liebe empfinden kannst und ich dir nicht egal bin, dann zeige dich jetzt in meinem Leben oder leck mich am Arsch!

Das war mein erstes wirklich ernst gemeintes Gebet!

Eines Mittags schickte mir Gott dann so gegen 15.00 Uhr seine Leute vorbei. Ich war wieder mal nach einer exzessiven Discodrogennacht auch diesmal immer noch total drauf. Sie nannten sich Jesus Freaks und kamen in einer Frankfurter Straße auf mich zu, meinten ich sähe aus, als ob ich mal in der Bibel lesen müsste. Dann steckten sie mir plump noch eine Broschüre in die Jackentasche. Als ich dann irgendwann mal wieder klar in der Birne war, fand ich dieses Heft und las von heftigen Drogensüchtigen, die durch die Liebe dieses Jesus, Gott persönlich kennen lernten. Das machte mich neugierig und ich beschloss mich etwas näher mit dieser Materie zu beschäftigen.

Deshalb klaute ich dann meiner Mutter eine ihrer vielen Bibeln und fing heimlich an, darin zu lesen. Sie sollte ja auf gar keinen Fall mitkriegen, dass ich mir über das, was sie mir ständig erzählte, tatsächlich Gedanken machte. Aber eigentlich verstand ich überhaupt gar nichts von all dem, was drin stand. Ich dachte, das muss wohl an den vielen Substanzen gelegen haben, die ich mir ständig einbaute. Aber trotzdem ließ mich das alte Buch nicht los!

Ich weiß nicht wie, aber jedenfalls muss meine Mutter etwas gemerkt haben. Sie sprach mich darauf an, ob ich beim Bibellesen etwas verstehen würde.

Da hatte sie genau das angesprochen, was mich seit Monaten beschäftigte. Sie meinte, ich sollte Jesus bitten, mir alles aufzuzeigen, es wäre ein verschlossenes Buch und so.

Irgendwann schrie ich dann ein zweites Mal zu Jesus, dass ich jetzt wissen will was Gott eigentlich zu mir und meinem Leben zu sagen hat.

Ein paar Tage später als ich auf dem Klo die Bibel las und zu <Lukas 15:11-32> kam, wusste ich, das Gott gerade in mein Herz redete. Ich las: Das Gleichnis vom verlorenen Sohn. Das genau war meine Geschichte! Endlich hatte ich etwas entdeckt, wo Gott offensichtlich durch die alten Geschichten zu mir redete. Ich wusste gleich, dass ich sehr weit von Gott entfernt lebte und dass ich allein daran schuld war. Ich ging auf die Knie und flehte um Vergebung.

Das richtige Leben fing jetzt heftig zu pulsieren an. Ich bekam einen für mich unnormalen Drang, mit Jesus in der Bibel zu lesen und zu suchen, ob es da noch mehr gab, was auf mich passte. So fand ich immer mehr Stellen in denen Gott den Menschen Versprechungen macht. Und so fing auch ich an, diese für mich persönlich einzufordern.

Immer stärker wurde dieser eigenartige Sog, hin zu der Liebe Gottes, dass ich darüber nicht mehr schweigen konnte. Ich ging in Discotheken und verteilte genau dort das Wort Gottes, wo ich zuvor harte Drogen verkauft hatte.

Ich erlebte und spürte in dieser Zeit Jesus so stark, dass ich meinen Lebensstil radikal änderte und mich ganz auf den Plan Gottes konzentrierte, den er mit meinem Leben hat. Ich wollte nichts lauwarmes, denn alles was ich bisher gemacht habe, habe ich entweder ganz oder gar nicht gemacht!

Dauerhaften Frieden bekam ich erst, als ich den unsichtbaren Gott persönlich darin erlebte, indem er mein ganzes Sein mit seiner Liebe komplett ausfüllte. Ich wurde frei von dem quälendem innerlichen gedrängt sein nach dem Mehr in meinem Leben. Die Kurzzeitigen Befriedigungen egal welcher Art wurden einfach durch seine Liebe verdrängt.

Gott macht jedem Menschen persönlich Versprechungen. Es liegt nur an uns, diese auch für sich selbst in Anspruch zu nehmen!

Lies doch mal selber nach und nimm diese Aussagen für Dich selbst in Anspruch.

Matthäus. 11,28; Psalm. 139; 145,18; Johannes. 3,16; 14,6.

Und hier die Wichtigste 1.Petrus Brief 5,7

Erst dann merkte ich, dass meine Sucht nach Drogen eigentlich ein Suchen nach Gott war. Aber eine Kirche, so dachte ich, brauche ich nicht!

Vor meiner Entscheidung das Leben mit Gott zu gestalten beobachtete ich die Christen sehr genau. Ich dachte, so wie die lauwarmen Milchtrinker will ich mal nicht werden! Gerade diese stolze Einstellung hielt mich lange von den Gemeinden und Hauskreisen fern. Wozu sollte ich mich einem Verein anschließen, wenn ich alleine doch viel effektiver sein konnte? Vor der Entscheidung mein Leben mit Gott zu gestalten, war ich ja auch irgendwie ein Einzelkämpfer.

So erzählte ich abgefüllt von der Liebe, dem Frieden und der Gnade Gottes, jedem Menschen, mit dem ich in Kontakt kam, überall, ob gerade passend oder nicht, wie genial es ist, Gott persönlich durch Jesus kennen zu lernen.

In dieser Zeit las ich kontinuierlich das ganze neue Testament innerhalb einer Woche komplett durch. Ich wollte jetzt unbedingt wissen, wie alles begann und schlief sogar spätabends über der Bibel ein.

Das ist jetzt gut 7 Jahre her, dass ich mein Leben mit Jesus festgemacht habe und diese Entscheidung habe ich auch während harten Erlebnissen noch nie bereut!

Am Anfang dieses neuen Lebens mit Jesus dachte ich: Jesus und ich wir müssen die ganze Welt retten. So machte ich mich auf den Weg zu denen, die wohl am weitesten von Gott entfernt zu sein scheinen. Ich ging zu den Wahrsagern und Esoterikern. Weil ich die Kraft Gottes auf mir spürte, hielt mich das auch nicht davon ab, zu ihren Treffen zu gehen. Aber einmal, als ich eine Wohnung betrat, bemerkte ich eine sehr merkwürdige Stimmung. Ich hatte kein Problem damit, dass ich es hier mit Menschen zu tun hatte, die alles mögliche Esoterische anwandten um sich spirituell auf das Übernatürliche einzulassen. Dort begegnete ich wirklich einigen merkwürdigen Sachen. Von weißer und schwarzer Magie, vom Kartenlegen und Zukunftsvorraussagungen bis hin zu Flüchen wandten sie alles an. Während eines Gesprächs mit ihnen, verlor ich JESUS langsam aus dem Blickfeld, und plötzlich machte sogar das Pentagramm für mich einen Sinn. In diesem Moment wanderte ich wirklich im finstersten Tal meines Lebens und ich hatte echt Todesangst.

Ich bin damals alleine, noch neu im Vertrauen an Jesus, in diese Hexenhäuser gegangen, unter dem Vorwand, denjenigen zu helfen, die auf ziemlich irre Wege ihre Spiritualität auslebten. Damals habe ich die Macht des Bösen an meinem eigenen Körper deshalb hart zu spüren bekommen, weil ich mich nach mehr als Jesus alleine in meinem Leben ausstreckte!

Während eines Besuches hatte ich zunächst gute Gespräche über Jesus. Plötzlich war ich nicht mehr fähig zu sprechen und konnte mich gleich daraufhin auch nicht mehr bewegen. Das waren die Auswirkungen eines Fluches, der auf mich gelegt wurde. Ich konnte nichts mehr machen. Nur noch der Name JESUS fiel mir in dieser äußerst heftigen Situation ein. So schrie ich zu meinem Retter in meinen Gedanken. Wie im Delirium stürzte ich dann aus diesem Haus und hatte eine richtig miese, schlaflose Albtraumnacht.

Als ich am nächsten Morgen zufällig mit meiner Mutter telefonierte, fragte sie mich, ob am letzten Abend etwas passiert sei, denn sie hatte da sehr intensiv für mich gebetet. Sie gab mir dann die Nummer von einem ihr bekannten christlichen Esoterik - Spezialisten. Der meinte, ich soll am besten gleich vorbeikommen, er könnte mir helfen, von der Verfolgungsangst frei zu werden.

Nun wohnte der Bekannte ca. 100 Km weit weg und ich machte mich damals nach einem Horrorarbeitstag direkt nach der Spätschicht um 23.00 Uhr total übermüdet mitten in einem Schneesturm auf den Weg nach Rothenburg. Während der Fahrt bekam ich so heftige Müdigkeitsanfälle, dass ich mehrmals beinahe Unfälle verursacht hätte. Dort sagte ich mich von allen Bindungen und Konfrontationen mit dem Bösen los und erlebte ein weiteres Mal richtige geistige Freiheit. Dieser Seelsorger riet mir dann, dass ich mir eine Gemeinde, also Kirche, in Ingolstadt suchen sollte. Er meinte: denn seine Kämpfe kämpft man besser nicht alleine!

Auf der Suche nach Gemeinschaft mit Christen, fand ich zunächst nichts außer einem Treff junger Mütter, die alle gerade ihr erstes Kind bekommen hatten. Ich war deshalb dort der einzige Mann, weil ihre Ehemänner gerade meine Gegenschicht arbeiteten. Wir lasen dort gemeinsam die Bibel und tauschten uns über die unterschiedlichsten Themen und Probleme aus. Ich erlebte echtes Interesse und gewann neue Schwestern und lernte viele geistige Zusammenhänge kennen!

Irgendwann starten wir zu dritt einen Jugendbibeltreff in Ingolstadt, dem sich nach und nach viele anschlossen. Die Leute dort wurden mir zu einer schützenden Festung. Wir hatten manchmal Gebetsnächte von abends 23 Uhr bis morgens um 6 Uhr. Gebet bekam so für mich eine neue Bedeutung und wurde von da an zu meiner Lebenseinstellung. Ich erlebte oft, dass in unserer Gemeinschaft Leute geheilt wurden.

Durch die negativen Erlebnisse in meinem Leben weiß ich, dass mit den finsteren Mächten nicht zu spaßen ist. Aber durch die lebendige Beziehung zu JESUS Christus dürfen wir den Sieg über diese Mächte haben. Er hat ihnen die Macht und Waffen über uns genommen, damit alle Menschen frei sein können.

Am 30.06.2002 habe ich mich dann taufen lassen und bekam einen Bibelvers, der in 1.Timotheus 6,12 steht:

Kämpfe den guten Kampf des Vertrauens, und ergreife das ewige Leben,

wozu du berufen bist, gerade weil du das gute Bekenntnis

vor vielen Zeugen bekannt gemacht hast!

Ich habe mich dann verbindlich der freien evangelischen Gemeinde in Ingolstadt angeschlossen. Seitdem setze ich mich für die Menschen in meiner Umgebung ein, damit sie Gott kennen lernen können. Ich erlebe gerade deshalb auch Verachtung oder das Belächeln meiner alten Freunde, meiner Familie oder von übrigen Menschen mit denen ich zu tun habe.

Ein Jahr später, als ich wegen eines Unfalls viel Zeit zum Nachdenken hatte, bemerkte ich, dass Gott mich noch mehr als sein Werkzeug gebrauchen wollte. Durch die Besuche der verschiedenen Jesus Freaks Gemeinden, spürte ich, dass da noch mehr war, was es zu entdecken gibt und man sich noch mehr Zeit nehmen sollte, aktiv am Kennen lernen von Gottes Persönlichkeit zu arbeiten.

So kam ich dann Mai 2003 zur Zeltmission wo ich als Diakon eine sehr spannende Arbeit tun durfte. Dort wurde der Wunsch nach einer soliden biblischen Ausbildung wach.

Seit Juli 07 bin ich jetzt diplomierter Theologe und während des Bibelstudiums habe ich meine Verlobte kennen gelernt, mit der ich jetzt seit Januar 07 auf dem gemeinsamen Lebensweg bin um zusammen Menschen authentisch ungezwungen mit Gott in Verbindung zu bringen. Dafür und noch

vieles mehr

ehre ich Gott!

Jeder Mensch, ob er will oder nicht, trifft eine persönliche Entscheidung. Entweder um sein Leben mit Gott zu gestalten oder halt einfach ohne. Jeder Mensch, der sich noch nicht für eine verbindliche Lebensgestaltung mit Gott entschieden hat, hat automatisch schon eine dagegen getroffen. Tja, Gott drängt sich eben nicht so in unser Leben hinein, wie es die unermesslichen Kurzzeitbefriedigungen und der angeeignete Wunsch ständig mehr haben zu müssen, uns aufdiktieren.

Ich bitte Dich da Draußen, an Gottes Stelle:

Fang an das Leben in Jesus zu suchen um Dich täglich von ihm beschenken zu lassen.

Nur so kannst Du neu anfangen und ein echtes erfülltes Leben, schon jetzt und hier haben!

Gott wartet auf Deine Einladung!

Zögere nicht und fang gleich damit an ihn in dein Leben ein zu laden, Gott wartet darauf!

Friday, November 23, 2007

Ich leck mich gleich in ne Wohnung!

Stellt euch vor, ich bin immer noch mit Martin auf Wohnungssuche!
Tja, gerade zum Studienbeginn eine gute Wohnung zu finden ist gerade jetzt in Münster wirklich schwer!

Ständig haben wir Wohnungsbesichtigungen.
Endweder schnappt sie uns ein anderer weg, oder irgendwelche Makler hängen noch dahinter...


Vielleicht sollten wir mal ne neue Methode ausprobieren...

Vieleicht diese hier!?!?
Was meinst du?

Tuesday, July 17, 2007

Eilige Neuigkeiten

So jetzt wird´s aber mal wieder höchste Zeit Euch über die wichtigen vergangenen Dinge zu informieren:

Wie einige von euch wissen, habe ich das Studium ja bereits erfolgreich zum 1. Juni beenden können.
Von da an lebte ich mit Sandro, dem Bruder meiner Freundin auf engstem Raum in einer 1 Zimmerwohnung. Während dieser Zeit war ich dann temporär bei einer Umzugsfirma beschäftigt, in der Sandro ebenfalls arbeitet.

Dort hatte ich mit einigen Kollegen wirklich tiefgehende praktische Gespräche über das Leben mit Jesus.
Mal was Ehrliches arbeiten, so nach der ganzen Studiererei, dachte ich mir und so kam ich im Lager und bei Umzügen mal wieder mit "normalen" Menschen in Kontakt.
Nicht dass ich während des Studiums nicht Gelegenheiten hatte mit normalen Menschen abzuhängen. Aber die 3 Jahre auf der Schule empfand ich doch oftmals trotz regelmäßiger Gemeindediensten etwas "isoliert".

Damit Daniela und ich uns optimal auf die gemeinsame Zukunft vorbereiten können dachten wir an meine Mentorenfamilie. Also flogen wir nach Schweden, um sie zu besuchen, denen Daniela mal vorzustellen, ihren Alltag dort zu erleben, sie im Gebet vor Ort zu unterstützen, Tipps für unsere Beziehungsgestaltung mitzunehmen und natürlich auch um die Natur zu genießen.

Die sehr geniale Zeit bei den Fritschens und die Gespräche über unsere Zukunft hat noch mehr Neugierde über die holländische Missionsgesellschaft CAI in uns geweckt.

Wieder auf deutschem Boden fuhren wir nach Münster um nach Wohnungen Ausschau zu halten. Nach erfolgloser Suche ging es erst mal wieder für einige Tage zu meinen Eltern wo wir uns von unserem Urlaub erholten....*grins*

Nun stand nur noch Ingolstadt auf unserem Plan.

Ich bekam endlich eine Krone auf mein Implantat, das ich mir ja vor gut 1 ½ Jahren setzen ließ.

Wir wohnten dazu einige Tage bei Gärbers und hatten dort nochmal eine geniale gebetsreiche Zeit.

Eigentlich wollten wir uns ja nicht auf ein Datum festlegen, an dem wir endgültig nach Münster ziehen wollten, weil ständig doch noch etwas Segensreiches dazwischen kommen könnte.


Als Daniela und ich dann unsere beiden Autos mit unseren wichtigsten Sachen beladen hatten, um nach Deutschland zu düsen klingelte der E-Mailkasten.
Robert, ein sehr guter Freund, fragte mich, ob ich es mir vorstellen könnte für eine Woche die Nachtschicht in dem Jugendgefängnis aushilfsweise übernehmen würde, in dem er kaufmännischer Leiter ist.

Und weil ich mich ja zum Bau des Reiches Gottes, egal wo, entschieden hatte, ist es auch noch der Megahit, eine Frau an meiner Seite zu haben, die auch noch die abgefahrendsten Sachen mitmacht.

Hab ich eigentlich schon mal erwähnt, dass SIE mich einfach genialst spürbar ergänzt und mich eigentlich erst richtig vollständig macht?

Die hat Gott einfach für mich vom Himmel gäschmissäh…

Tja, so komm ich auch schon zu der WICHTIGSTEN Neuigkeit.

Dazu aber erst mal ein Rätsel für Dich:


Da "wirklich" einige „ohne Scheiß", die Lösung des Rätsels, immer

noch nicht haben, hier für diejenigen die Auflösung:

Ja wir sind wirklich seit 01.10.07 verlobt!

Herzlichen Dank für alle Eure Glück- und auch für all die anderen Wünsche...

Wenn Du wissen willst, wie ich SIE gefragt habe, dann schreib uns doch mal!

Jedenfalls bin ich dann, bevor wir endgültig nach Münster gezogen sind noch als Nachtwächter in einem Jugendgefängnis tätig gewesen und so noch um eine ungewöhnliche Erfahrung reicher geworden.

Während Daniela schon bereits in ihrem frisch gestrichenem WG-Zimmer wohnt, bin ich noch auf der Suche nach einem Zimmer oder günstigen Wohnung.

Deshalb habe ich bis jetzt immer noch kein eigenes Telefon.

Es ist gerade jetzt sehr schwierig, weil durch den Studienbeginn hier in Münster irgendwie jeder auf Wohnungssuche ist.

Mittlerweile bin ich arbeitssuchend gemeldet und habe dementsprechend auch alle Hände voll zu tun mit Wohnungs- Job- und Fahrradsuche .

Doch Jesus ist immer spürbar dabei und ich weis, das Wir uns immer auf DEN verlassen können!

Herzliche Grüße und Wünsche aus unserem Leben der Auferstehungskraft, an alle da draußen.

Heiko&Daniela

Epheser 2, 8-10


Sunday, March 18, 2007

Das Ende ist in Sicht...


Nun geht´s in den Endspurt,
Am 1. 6. 07 hab ich´s dann alles geschafft.
Doch bis dahin gilt es, Arsch an die Wand und durchstarten.

Letzten Donnerstag hatte ich meine Diplompredigt.

Nun stehen nur noch einige Abschlussprüfungen an und natürlich noch die Diplomarbeit.

Bitte unterstützt mich doch im Gebet auch weiterhin, das Ende ist in Sicht.

Doch neben der ganzen Büffelei muss ich doch auch mal wieder an den Fels.

Heute im Birreflue Gebiet ein Freesolo im Sonnenschein, war einfach herrlich!


Ab Anfang Juni, also nach dem Studium, werde ich erst mal zu Daniela´s Bruder in die nähe von Zürich ziehen.

Mit einem Vollzeit dienst werde ich mir noch etwas Zeit lassen und erst mal wieder was mit den eigenen Händen temporär arbeiten.

Hier mal ein dickes Dankeschön für all eure Gebete und sonstige Unterstützungen!


Your way be blessed by his glory!

Wednesday, January 24, 2007

Voll weggeblitzt


Liebes Tagebuch,

Ich bin ganz schön verblitzt oder verliebt!?!
Denn seid Silvester es nur noch die eine Frau für mich gibt!

Irgendwie seltsam, wenn ich über´s Zusammensein mit Ihr red, dann ist´s, als wenn voll die Zeit stillsteht.
Doch die Zeit, die dahinfliegt, immer wenn ich bei ihr bin, hab ja nur noch Sie in meinem Hirn.

Die Strecke zu Ihr, nehm ich in gut 2 Stunden.
Doch wenn´s dann im Tunnel blitzt dann spürt man die finanziellen Wunden.

JA, ja in der laaaangsamen Schweiz!

Da wo man ja nur 80 darf, hält man sich besser dran und bleibt schön brav!
Hier wird es liebevoll nur „Buße“ genannt, kommt doch der Wachtmeister mit der offenen Hand, und nem Ticket angerannt.

Schön! Ordnung hab ich ja auch sehr gerne,
doch so übertrieben,
können mir die Kosmokratoren echt gestohlen bleiben.



Sunday, December 17, 2006

Eiger-Mönch-Jungfrau-rechts von der Bireflue



Jea so sieht es gerade bei mir aus...

Hoch auf den gelo-hobten Hö-hörnern...

So nach einem völlich aussaugenden Semester möchte ich mich mal wieder meinem Blog widmen.
Damit die Bloggierigen mal wieder was zu lesen und einen Einblick in die Hammer Umgebung bekommen in der ich mich nun nach meinem externen Gemeindepraktikum befinde.


Wenn der Himmel auch mal nicht direkt erstürmt werden kann,
ich doch voll gern, am kalkigem Felsen hang…

Wie das?
Ei per Kraxelei, auf den Lobhörnern mal rüber nach Beatenberg geknipst.

Längstes Dorf Europas

Aber auch zurückschauend, darf ich dankbar auf n cooles externes Sommerpraktikum mit richtig lieben Menchen blicken!

Jea Epic, war ne richtich spannende Zeit bei und mit euch!

Schaut doch mal unter: Geile Kirche

Hierabernocheinpaaraktschionionfotos von den Lobhörnern:

War echt wahr ne klasse Kletterei!



Das hier ist das ne Mondlandschaft?

Wenn man nicht weis, das dieses Bild auf dem Kopf steht könnte man denken,
man schaut auf den Mond ...

So sehen sie Lobhörner dann im Winter aus:




Tuesday, August 22, 2006

Schulung des Charakters...???

Charakterschulung, denkst du jetzt?
Für was oder wen denn das?
Nun, Weiterentwicklung ist doch nur ne weitere Entwicklung, doch von was?

Woran erkennen wir welche Schicht abgewickelt werden sollte?

Klopapier oder Zwiebel?

Nein, etwas das uns am Weiterkommen hindert, anstatt zu nützen!

Noch sind wir ja nicht im Himmel, mit beiden fleischlichen Beinen auf der Erde.

Prägungen die schief wickeln!

Stoppen wir doch weitere schiefe (Ver-) Wicklungen!

Doch mit was befasst man sich dann, wenn nicht mit den schönen Dingen, die jedem von uns mehr Lebensqualität versprechen?

Reklame = aus gleichbed. fr. réclame, in das Gedächtnis rufen.

Was unsere Gedanken prägt, spiegelt sich wirklich zwangsweise in unseren Taten wieder!

Also mit was umgeben wir uns dann am besten?

Leere Versprechungen überall, du kannst alles haben, was letztlich nichts taugt!

Doch wer macht denn Versprechen, und hat sie bisher immer auch eingehalten?

Auf welchen persönlichen Versprechungen haben schon mehrere hunderte Generationen vertraut? Ihr Leben und die Zukunft ihrer Familie und deren nachfolgenden Generationen aufgebaut? Sich auf deren Wahrheitsgehalt und Erfüllung verlassen?

Wer ist denn dieser Jemand, der auch heute noch dir und mir die gleichen Versprechen macht?

Er verspricht: „Wenn du mich von ganzem Herzen suchen wirst, dann werde ich mich von dir finden lassen!“

Lasst uns zu solchen suchenden entwickelnden Himmelstürmern werden, die sich nicht mit den Kurzzeitbefriedigungen der Erde zufrieden geben! Sondern sich von den Bindungen der Kurzzeitbefriedigungen aufgrund der Versprechungen Gottes zu lösen, der seine Menschen letztlich immer noch viel reicher beschenken möchte!

Na neugierig? Auf deine Entwicklung?

Die ehrliche Suche nach Gott wird deinen Charakter verändern!

Ich hab´s auch getan!

Liebe Grüße Heiko

Saturday, August 19, 2006

Wer will denn nich in den Himmel?





Auch die Nichtchristen kommen in den Himmel!

So Ketzer, sollte ich genannt werden?

Ich finde, dass man sich auch als jemand, der sich öffentlich zu Jesus stellt durchaus mal in diesen Club gehen kann!

Auch wenn dort leider ab und zu Hip-Hop gespielt wird.

Endlich mal ein richtiger Houseschuppen, wo man sich wirklich wohl fühlen kann!

Einfach mal unter www.heaven-lounge.de vorbei schauen!