So jetzt wird´s aber mal wieder höchste Zeit Euch über die wichtigen vergangenen Dinge zu informieren:
Wie einige von euch wissen, habe ich das Studium ja bereits erfolgreich zum 1. Juni beenden können.
Von da an lebte ich mit Sandro, dem Bruder meiner Freundin auf engstem Raum in einer 1 Zimmerwohnung. Während dieser Zeit war ich dann temporär bei einer Umzugsfirma beschäftigt, in der Sandro ebenfalls arbeitet.
Dort hatte ich mit einigen Kollegen wirklich tiefgehende praktische Gespräche über das Leben mit Jesus.
Mal was Ehrliches arbeiten, so nach der ganzen Studiererei, dachte ich mir und so kam ich im Lager und bei Umzügen mal wieder mit "normalen" Menschen in Kontakt.
Nicht dass ich während des Studiums nicht Gelegenheiten hatte mit normalen Menschen abzuhängen. Aber die 3 Jahre auf der Schule empfand ich doch oftmals trotz regelmäßiger Gemeindediensten etwas "isoliert".
Damit Daniela und ich uns optimal auf die gemeinsame Zukunft vorbereiten können dachten wir an meine Mentorenfamilie. Also flogen wir nach Schweden, um sie zu besuchen, denen Daniela mal vorzustellen, ihren Alltag dort zu erleben, sie im Gebet vor Ort zu unterstützen, Tipps für unsere Beziehungsgestaltung mitzunehmen und natürlich auch um die Natur zu genießen.
Die sehr geniale Zeit bei den Fritschens und die Gespräche über unsere Zukunft hat noch mehr Neugierde über die holländische Missionsgesellschaft CAI in uns geweckt.
Wieder auf deutschem Boden fuhren wir nach Münster um nach Wohnungen Ausschau zu halten. Nach erfolgloser Suche ging es erst mal wieder für einige Tage zu meinen Eltern wo wir uns von unserem Urlaub erholten....*grins*
Nun stand nur noch Ingolstadt auf unserem Plan.
Ich bekam endlich eine Krone auf mein Implantat, das ich mir ja vor gut 1 ½ Jahren setzen ließ.
Wir wohnten dazu einige Tage bei Gärbers und hatten dort nochmal eine geniale gebetsreiche Zeit.
Eigentlich wollten wir uns ja nicht auf ein Datum festlegen, an dem wir endgültig nach Münster ziehen wollten, weil ständig doch noch etwas Segensreiches dazwischen kommen könnte.
Als Daniela und ich dann unsere beiden Autos mit unseren wichtigsten Sachen beladen hatten, um nach Deutschland zu düsen klingelte der E-Mailkasten.
Robert, ein sehr guter Freund, fragte mich, ob ich es mir vorstellen könnte für eine Woche die Nachtschicht in dem Jugendgefängnis aushilfsweise übernehmen würde, in dem er kaufmännischer Leiter ist.
Und weil ich mich ja zum Bau des Reiches Gottes, egal wo, entschieden hatte, ist es auch noch der Megahit, eine Frau an meiner Seite zu haben, die auch noch die abgefahrendsten Sachen mitmacht.
Hab ich eigentlich schon mal erwähnt, dass SIE mich einfach genialst spürbar ergänzt und mich eigentlich erst richtig vollständig macht?
Die hat Gott einfach für mich vom Himmel gäschmissäh…
Dazu aber erst mal ein Rätsel für Dich:
Da "wirklich" einige „ohne Scheiß", die Lösung des Rätsels, immer
noch nicht haben, hier für diejenigen die Auflösung:
Ja wir sind wirklich seit 01.10.07 verlobt!
Herzlichen Dank für alle Eure Glück- und auch für all die anderen Wünsche...
Wenn Du wissen willst, wie ich SIE gefragt habe, dann schreib uns doch mal!
Jedenfalls bin ich dann, bevor wir endgültig nach Münster gezogen sind noch als Nachtwächter in einem Jugendgefängnis tätig gewesen und so noch um eine ungewöhnliche Erfahrung reicher geworden.
Während Daniela schon bereits in ihrem frisch gestrichenem WG-Zimmer wohnt, bin ich noch auf der Suche nach einem Zimmer oder günstigen Wohnung.
Deshalb habe ich bis jetzt immer noch kein eigenes Telefon.
Es ist gerade jetzt sehr schwierig, weil durch den Studienbeginn hier in Münster irgendwie jeder auf Wohnungssuche ist.
Mittlerweile bin ich arbeitssuchend gemeldet und habe dementsprechend auch alle Hände voll zu tun mit Wohnungs- Job- und Fahrradsuche .
Doch Jesus ist immer spürbar dabei und ich weis, das Wir uns immer auf DEN verlassen können!
Herzliche Grüße und Wünsche aus unserem Leben der Auferstehungskraft, an alle da draußen.
Heiko&Daniela
Epheser 2, 8-10
